Diese Blüte zu sehen ist ein grosses Glück!
Der Baum blüht nur selten
und wenn, dann zeigt die
Blume ihre Schönheit nur
während einem Tag!

10. Nov. 2003

Wir fahren heute etwas später ab - halbzehn mit allem Gepäck vor dem Hotel. Eigentlich könnte das heissen: Ausschlafen! Da wir aber - und das werden wir die ganzen Ferien! - bereits so zwischen 8 und 9 Uhr abends ins Bett gehen, sind wir unweigerlich so zwischen 5 und 7 Uhr morgens wach!

Also nutzen wir die Zeit zur Post zugehen um Briefmarken zu kaufen und die Bank zu stürmen um Geld zu wechseln. Gestern hiess es auf der Post, Morgen sei um halb neun offen. Heute bekommen wir eine Antwort auf unsere Frage nach Briefmarken, die Südamerika-Reisenden nicht fremd vorkommen wird: Mañana! (Morgen!) Wir verstehen es kaum, aber dieser Artikel scheint rar zu sein!
Jorge beruhigt uns und versichert, dass wir in San Pedro Sula, das wir auf dem Weg zu unserem übernächsten Ziel nochmals besuchen, sicher kaufen können.

Der Bank-Gang klappt dafür tip-top. Wir können genug Lempiras wechseln für die nächsten Tage.

Die Währung war bis vor einigen Jahren an den US$ gebunden (1 US$ = 2 Lempiras) und somit eine der stabilsten Währung Lateinamerikas. Seitdem er nun nicht mehr fest an den US$ gebunden ist, verliert er stetig an wert.
Unser Kurs bei den Banken: 1 US$ zu 17.5 Lps

Wir fahren los und besuchen noch den zweiten Teil der Mayaruinen, die Begräbnisstätten.

Nun verlassen wir Copan in Richtung Yojoa See.
Unterwegs halten wir in St. Barbara und stöbern in einem kleinen Laden mit Korbwaren und anderen Strohwaren, hergestellt in einer Kooperative von Frauen aus der Gegend.

Am See angekommen ruhen wir uns im Hotel aus. Unser Schlafhaus ist ganz neu -man riecht es noch-, es wurde erst vor wenigen Monaten eröffnet und die Duschbrausen scheinen noch immer Lieferverzug zu haben!

Für‘s Nachtessen fahren wir nur wenige Minuten bis zum nächsten Dorf. An dieser Strasse, direkt am See, treffen wir auf ca. 20 bis 30 kleine Restaurants, eins neben dem andern, mit grossen Terrassen zum See. Alle sind spezialisiert auf Fisch, wo die Einheimischen auch über die Gasse frische Fische kaufen können.

Wir geniessen unseren Fisch in einem dieser Lokale und beobachten die Gekos an den Wänden und einen grossen Nachtfalter, der „zu Besuch“ gekommen ist.

Das Wetter heute: sonnig bis bedeckt, zeitweise Regen, aber nur während der Autofahrt.

  » 11. November