14. Nov. 2003

Heute fahren wir los, um Gummistiefel zu kaufen - um die wir noch sehr froh sein werden!

Unsere Wanderschuhe sind noch durch und durch nass und stinken fürchterlich! Die Kleider trocknen sehr gut im Hotelzimmer, dank den Ventilatoren, die wir auf höchster Stufe winden lassen.

Wir wandern im hinteren Gebiet des botanischen Gartens durch einen Wald, wo Bambus- Eukalyptus- und Bananenbäume sowie Palmen dominieren und mit vielen anderen Pflanzen dem Dschungel sein wunderschönes Aussehen verleihen.

Leider macht auch heute der Regenwald seinem Namen alle Ehre: es regnet fast während der ganzen Wanderung! Der Pfad wird sehr nass und schlammig, was ein Training für die bevorstehende Moskitiatour ist - wie uns Jorge prophezeit.

Mittagessen auf hondurianisch: Bohnen/Reis/Kochbananen/Poulet/Tortillas.

Nach 2 Stunden Ruhe im Hotel treffen wir uns wieder um vier und fahren zum Strand in ein Garifuna Dorf.

Die Graifunas sind die grösste ethnische Bevölkerungsgruppe (5%) von Hunduras und stammen aus Afrika. Sie wurden vor ca. 200 Jahren als Sklaven an die karibische Küste gebracht.

Jorge „organisiert“ im Dorf, sozusagen über die Gasse, eine Tanzvorführung, die auf der Strasse vor einem Haus aufgeführt wird. Zwei Männer trommeln den Rhythmus, zu dem die Frauen abwechslungsweise ihre zum Teil fülligen Hüften schwingen.

Obwohl das Hotel eine schöne Bar (mit vollen Flaschen) hat, ist es immer abends geschlossen. Heute hätten wir gerne noch einen Schlummertrunk genommen, stattdessen liegen wir um halb neun schon im Bett!


Jorge mit Kakao
in der Hand

  » 15. November