bei unseren Gastgebern


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19. Nov. 2003

Frühmorgens durch das Kikeriki des Hahns erwachen wir sprichwörtlich mit den Hühnern.
Wir essen, packen und setzen uns möglichst bequem für die nächsten 6 bis 7 Stunden in den Einbaum. Auch wenn ich die kurzen Holzstühle mit dem Badetuch polstere und nach 3 bis 4 Stunden mit der Schwimmweste unter dem Allerheiligsten nachhelfe - tut mir alles weh! Es kribbelt in den Beinen und ich weiss nicht mehr, wie ich noch sitzen soll!

Zum Glück lenkt die schöne Landschaft des Rio Platanos ab und die vielen bunten Vögel und Schmetterlinge entschädigen uns für diese „Sitzerei“.
Dank unserem Bootsführer dürfen wir einen Kaiman am Ufer beobachten, wie er, so scheint es, schlafend mit einem Frosch in der Schnauze da liegt und sich sonnt. Halt! Jetzt kommen wir ihm zu nah . . ., es raschelt und weg ist er.

Angekommen in Las Marias werden wir von den freundlichen Einheimischen begrüsst.
Wir beziehen unser Langhaus, wo Jorge mit einem Helfer unsere Schlafplätze herrichtet. Es sieht alles sehr sauber und gepflegt aus, wohl einfach aber schön. Die Dusche besteht aus einer Tonne voll Wasser mit einem Schöpfer... aber es geht!

Der Tag geht zu Ende - wo sind unsere Taschenlampen! Mit dem Eindunkeln geht es sehr schnell hier, abends um sechs ist für 12 Stunden Nacht.

Beim Zubettgehen machen wir die erste Bekanntschaft mit eigentlich gar nicht so schrecklich aussehenden Tieren, aber der Name tönt so furchtbar: Kakerlaken! Es schwirren nur vereinzelt solche Tierchen aus dem Licht und geschützt unter dem Moskitonetz fühle ich mich sicher.


Unser Schlafhaus


Unsere "Zimmer"


Der Speise"saal"

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